Rezension „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard

„Im Märchen lächelt das arme Mädchen,

wenn es Prinzessin wird.

Ich weiß in diesem Moment nicht, ob ich je wieder lächeln werde.“

aus die „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard

  1. Allgemeine Infos:

Titel: Die rote Königin

Autor: Victoria Aveyard

Seiten: 500

Preis: 14,99 € (TB), 19,99 € (HC)

Verlag: Carlsen

2. Klappentext:

Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die- und nur die- besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit im Schloss des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie vom Herrscherpaar als Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Aber es ist der Thronfolger, der Mares Herz höherschlagen lässt.

3. Der erste Satz:

„Ich hasse Erste Freitage.“

4. Meinung zu…

  • Protagonisten

Drei Hauptprotagonisten geben der Geschichte ihre besondere Note. Mare, welche die Welt, wie sie im Buch besteht, überhaupt erst auf den Kopf stellt, Cal (Prinz Tiberias Calore VII), der das Ganze erst ins Rollen bringt und sein jüngerer Bruder Maven Calore.

Mare ist eigentlich eine gewöhnliche Diebin und lebt in den Dörfern der Roten. Doch es steckt so viel mehr in ihr und hinter ihrer Fassade, was einem auch recht schnell klar wird. Innerhalb von kürzester Zeit macht sie eine starke Wandlung durch, was wohl auch an dem liegt, was sie erlebt. Dabei versucht sie allerdings stets ihren Idealen treu zu bleiben und für ihre Familie da zu sein.

Cal habe ich sofort gemocht. Schon sein erster Auftritt im Buch zeigt, dass er nicht der typische Prinz ist. Er versucht stets die richtige Entscheidung zu treffen und sich dennoch treu zu bleiben. Dies stellt ihn zeitweise auf eine harte Probe und stellt einen gewaltigen Balanceakt für ihn dar. Aber ob er diese Aufgabe stemmen kann, müsst Ihr schon selbst lesen. 😉

Maven ist wohl, zumindest zu Beginn, der unscheinbarste Charakter. Still und zurückhaltend steht er im Schatten seines Bruders und wartet darauf, wie ein Phönix aus der Asche empor zu steigen. Dennoch ist er genauso maßgebend für den Verlauf der Handlung, wie Mare oder Cal.

Fazit: Innere Zerrissenheit und starke Charaktere bringen die Handlung des Buches voran und lassen den Leser einige Überraschungen erleben. Man fühlt mit den Protagonisten mit und kann deren Entwicklung verfolgen.

  • Setting des Buches

Die Welt, welche Victoria Aveyard geschaffen hat, ist geprägt von Leid, Kummer und Angst, aber auch Hoffnung, Freude und Liebe. Dies alles findet sich in der Umgebung eines modernen Mittelalters wieder. Durch die verschiedensten Kräfte, welche die einzelnen silbernen Familien mitbringen, gibt es Elektrizität, Maschinen und Waffen. Die Länder werden durch einen König regiert. Ein adeliges Machtgefüge ist Teil dieser Regierung. Hierbei unterscheiden sich die beiden Gruppen anhand ihres Blutes. Silbernes Blut gilt als privilegiert, während die Roten ihnen untergeordnet sind und unterdrückt werden. Dies alles wird durch die magischen Fähigkeiten der Silberblütigen begründet. Es ist keinen falls eine „heile Welt“, welche die Autorin dort geschaffen hat, aber genau das macht das Setting auch so interessant.

  • Cover

Das Cover ist ein absoluter Traum! Der rote Schleier unterstreicht nicht nur das rote Blut, um welches es im Buch geht, sondern auch den Titel. Dadurch, dass der Schleier nur die Hälfte des Covers bedeckt, wird der Unterschied zwischen Silber und Rot deutlicher. Dass dieser Kampf auf dem Rücken eines Mädchens ausgetragen wird, wird durch das Mädchen im Hintergrund ersichtlich. Die Krone steht hierbei für den Adel und den König, aber auch für Mare, die als erste mit einer Fähigkeit unter den Roten hervor geht.

5. Gesamt

Ich habe den Auftakt zu dieser Reihe verschlungen. Die Vielfalt der Charaktere aber auch die der Welt und die Geschehnisse ziehen einen in ihren Bann. Ich habe mit Mare gelitten, andere Charaktere gehasst und Entscheidungen betrauert. Das erste Buch hat mich nur neugieriger auf die nachfolgenden Bände gemacht.

Ich gebe fünf von fünf Karos für „Die rote Königin“!

Eure

[Die Textrechte obliegen dem Carlsen-Verlag.]

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